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Warnung vor dem Eichenprozessionsspinner

Vermehrtes Vorkommen an Nestern des Eichenprozessionsspinners

 

In den letzten Wochen ist uns das Vorkommen von Nestern des Eichenprozessionsspinners an verschiedenen Stellen, bislang  jedoch nur in Waldgebieten – gemeldet worden.

Bis jetzt wissen wir von einem Befall im Wald in Assenheim „Langgarten“ (zwischen dem verlängerten Steinweg und der Bahnlinie) und massiven Befall in Kaichen „Hainwald“ (Am Krebsbachtal, Gemarkung Nidderau/Erbstadt).

Es ist jedoch davon auszugehen, dass auch anderen Stellen Befall vorhanden sein wird.

Da die Forstämter im Vorkommen des Eichenprozessionsspinners eher ein Problem für die Waldbesucher sehen, als im forstwirtschaftlichen Schaden, wird auch keine Bekämpfung durchgeführt.

Es bleibt den Kommunen überlassen, die Bevölkerung entsprechend zu warnen, was hiermit geschehen soll.

Eichenprozessionsspinner haben sehr feine Brennhaare, die bei Menschen eine Raupendermatitis auslösen können. Die Brennhaare der Raupe brechen leicht und werden bei günstiger Witterung durch Luftströmungen über weite Strecke getragen. Da die alten Larvenhäute nach der Häutung in den „Nestern“ bleiben, besitzen diese ebenfalls eine hohe Konzentration an Brennhaaren. Alte Gespinstnester, ob am Baum haftend oder am Boden liegend, stellen eine anhaltende Gefahrenquelle dar. Die Raupenhaare besitzen eine lange Haltbarkeit und reichern sich über mehrere Jahre in der Umgebung, besonders im Unterholz und im Bodenbewuchs (Gräser, Büsche, Sträucher) an.

 

Für den Menschen gefährlich sind die Haare (Setae) des 3. Larvenstadiums (Mai, Juni) des Eichenprozessionsspinners. Sie halten sich auch an den Kleidern und Schuhen und lösen bei Berührungen stets eine toxische Reaktion aus. Die fast unsichtbaren Brennhaare dringen leicht in die Haut und Schleimhaut ein und setzen sich dort mit ihren Häkchen fest.

 

Es kann zu Quaddeln, Hautentzündungen und Knötchenbildung, Reizungen an Mund- und Nasenschleimhaut durch Einatmen der Haare zur Bronchitis, schmerzhaftem Husten und Asthma führen. Begleitend treten Allgemeinsymptome wie Schwindel, Fieber, Müdigkeit und Bindehautentzündung auf. In Einzelfällen neigen überempfindliche Personen zu allergischen Schockreaktionen.

 

Zur Ihrer eigenen Sicherheit:

Bitte beachten Sie diese Warnhinweise, verlassen Sie nicht die Wege und berühren Sie auf keinen Fall die Raupen!

 

Niddatal, im Juni 2019

Gez.: Der Bürgermeister als Ordnungsbehörde

 


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