Stadtgeschichte - Kaichen

Kaichen verdankt einem "Anshelmus de Cochene" im Jahre 1231 die erste Überlieferung seines Namens. Um das Jahr 1400 hat Kaichen seine eigene feste Kirche bekommen. In der 1737 neu erbauten jetzigen Kirche hat ein Taufstein aus der Zeit um 1200 einen würdigen Platz gefunden. Im Jahre 1700 sind im Assenheimer Meisterbuch Handwerksmeister verzeichnet.

Alte Schule in Kaichen

Besonders weit bekannt ist das Gericht zu Kaichen. Da es früher zu keiner Herrschaft gehörte, nannte man es "Freigericht". Hier wurde von dem obersten Grefen (Obergrefe) die Gerichtsbarkeit noch im Namen des Königs ausgeübt. Das "Freie Gericht" war ein Blutgericht, d. h. es befaßte sich mit Verbrechern, die nur durch den Tod des Angeklagten gesühnt werden konnten. Es war weiter ein Berufungsgericht.

Freigericht Kaichen, der "Steinerne Tisch"

Das Gericht tagte meist zu Pfingsten auf dem wiederhergestellten Gerichtsplatz südlich von Kaichen an der Straße nach Heldenbergen. Noch im Jahre 1805 war diese Stätte in ihrem alten Zustand erhalten. In den Jahren 1467, 1474 und 1475 erhielt die Reichsburg Friedberg durch Kaiser Friedrich III. Die Hoheitsrecht über das "Freie Gericht" übertragen.

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Die Stadt Niddatal / Firma Remondis informieren:

Die auf der Stadtverwaltung erhältlichen Restabfallsäcke dürfen nur max. zu 90 % befüllt werden und nicht schwerer sein als 14 kg, damit die Mitarbeiter von Remondis die Säcke noch „vernünftig greifen“ können.

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